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Hohe Hürden für Realschüler

 
 

Junge Liberale kritisieren Achimer Gymnasium

 

Wer als Realschüler aufs Gymnasium wechseln will, habe es oft schwer - vor allem, wenn sein Ziel das Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium in Achim sei. Das jedenfalls behauptet der Verdener Kreisverband der Jungen Liberalen ("Julis").

Die Gründungsmitglieder André Pointmayer (Vorsitzender), Gero Hocker (Schatzmeister) und Kai Walter (Pressesprecher) bemängeln die fehlende "Durchlässigkeit" an Niedersachsens größtem Gymnasium. Realschüler hätten nicht die Möglichkeit, in die 11. Klasse dieser Schule zu wechseln, wenn sie nicht entsprechende Französischkenntnisse mitbringen. Denn am Achimer Gymnasium sei es, entgegen der gängigen Praxis der Verdener Gymnasien, nicht möglich, in der 11. Klasse mit einer Fremdsprache neu zu beginnen.

"Es kann nicht sein, dass Realschüler vom Achimer Gymnasium ausgeschlossen werden, wenn sie kein Französisch gelernt haben", so Juli-Chef Pointmayer. Laut einer Info-Broschüre des Niedersächsischen Kultusministeriums müssten Schüler bestimmte Leistungen nachweisen, um aufs Gymnasium zu wechseln. "Mit diesen Leistungen sind im Durchschnitt befriedigende Noten gemeint, die für den erweiterten Realschulabschluss vorausgesetzt werden", so Pointmayer. Die Julis werfen dem Achimer Gymnasium deshalb vor, unter den Bewerbern zu selektieren. "Es scheint, als würde man sich die besten Schüler rauspicken", so Landtagkandidat Gero Hocker. Ein anderes Gymnasium aussuchen könnten sich die Schüler auch nicht so einfach, weil nur die wenigsten einen Führerschein besitzen.

"Die Abschaffung der Orientierungsstufe bedeutet, dass man sich bereits mit zehn Jahren für eine Schulform entscheiden muss. Spätere Entscheidungsmöglichkeiten müssen aber gewährleistet sein", fordert Pointmayer. Hocker hat einen entsprechenden Antrag zur verbesserten Durchlässigkeit der Schulen für den Landesparteitag der FDP gestellt.

Arbeiten wollen die Jungen Liberalen auch am Thema Ausbildung. Interessierten Schülern wollen sie Bewerbungstrainings anbieten. "Viele Schulen bieten wenig Informationen und Hilfestellungen bei der Berufswahl", so der 16-jährige Realschulabsolvent Kai Walter.

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Umfrage : Zwischen Achim und Oyten soll auf einer Fläche von 43 Hektar Sand abgebaut werden.

 

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