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Die FDP-Kreistagsfraktion hat am 11. Juni - im Anschluss an ein Informationsgespräch des Fraktionsvorsitzenden Dr. Michael Dräger mit Bürgermeisterin Karin Meyer - mit dem Vorstand des FDP-Ortsverbandes Dörverden eingehend die örtlichen Probleme beraten.
Dr. Dräger berichtete über die Schwierigkeiten, die Karl Thies, Michael Fischer und Burghard Schiffner - sämtlich Mitglieder der UWDuD - durch Leserbriefe und Schreiben zum Wiebe-Projekt verursacht hätten. Sie hätten mit unhaltbaren und unbegründeten Vorwürfen gegen Landkreis und Landrat das ganze Projekt schwer gefährdet.
"Wenn jemand nach dem Frühstückskaffee mal eben ein Fax an Frau Ministerin schickt, unbegründete Vorwürfe in die Welt setzt und so die Zukunft der Gemeinde Dörverden aufs Spiel setzt, können wir ihn - leider - nicht daran hindern", bedauerte Dr. Dräger.
Damit die Bürger sich aber selbst ein Bild machen können, wird die öffentliche Kreistagsvorlage mit dem Fax von Herrn Fischer, dem Schreiben des Ministeriums und dem Antwortbrief des Landrats als pdf-Dokument auch auf die Homepage der FDP Dörverden gestellt. Die Schreiben können schon jetzt von jedem im Kreistagsinformationssystem nachgelesen werden.
"Zum Glück hat Landrat Bohlmann diese Machenschaften mit der gebotenen Schärfe zurückgewiesen. Warum nur will ein kleines Grüppchen in Dörverden verbrannte Erde schaffen?", fasste Bernd Zerhusen die Fragen der Dörverdener zusammen.
Ortsverbandsvorsitzender Rainer Brüggemann informierte die Kreistagsfraktion zudem über ein drängendes soziales Problem. Seit dem Abzug der Soldaten habe die Gemeinde bekanntlich erhebliche Finanzprobleme. Daher sei es nach seiner Einschätzung für die Gemeinde kaum möglich, den von der Bundesregierung beschlossenen Ausbau der Krippen und Kindergärten ohne Hilfen des Landkreises zu übernehmen.
Dies sei eigentlich Aufgabe des Landkreises, die an die Gemeinden übertragen worden wäre, entgegnete Sozialexperte Dr. Gerhard Treuel. Die Gemeinde habe hierfür zwar noch keine Hilfe beim Landkreis beantragt, aber die FDP werde bei den Haushaltsberatungen im Herbst überlegen, inwieweit notleidende Gemeinden hierbei unterstützt werden könnten. "Kein Kind darf leiden, nur weil endlich Frieden herrscht und in Dörverden keine Soldaten mehr sind!", fasste Henning Wittboldt-Müller die Meinung der FDP-Fraktion zusammen.
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