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Nachdem bereits in vielen besonders größeren Städten in Deutschland mit den „Tafeln“ tolle Erfolge gefeiert wurden und Lebensmittel, die nicht verkauft wurden, auf diese Weise bedürftigen Menschen zugeführt werden, hat sich erfreulicherweise auch in Achim eine Gruppe engagierter Menschen zusammengefunden, die die „Achimer Tafel“ ins Leben gerufen hat.
Weil sich der Staat mit seinen für andere Belange geplünderten öffentlichen Kassen immer häufiger aus solchem Engagement zurückzieht, ist es umso erforderlicher und begrüßenswerter, wenn sich Menschen aus unserer Stadt bereit erklären, in diese Bresche zu springen und einen großen Teil ihrer privaten Zeit für bedürftige Menschen einsetzen wollen. Wenn der Staat auch in Zukunft Sozialpolitik mit dem Gießkannenprinzip verrichtet, nach dem Motto, vielen etwas aber den wirklich Bedürftigen nur unzureichend zu helfen, wird in zahlreichen sozialen Bereichen das Ehrenamt eine noch viel größere Bedeutung erhalten als in der Vergangenheit. Mehr noch als in der Vergangenheit werden immer mehr soziale Dienste und Einrichtungen der Unterstützung durch ehrenamtlich Tätige bedürfen.
Vor diesem Hintergrund sollte der Rat durch die Unterstützung des Vereins Achimer Tafeln e.V. demonstrieren, dass er das für unsere Stadt so sehr erforderliche gemeinnützige Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger würdigt. Auch eine Vielzahl anderer sozialer Einrichtungen in unserer Stadt braucht die Unterstützung durch ehrenamtlich Tätige, deshalb sollten wir über Parteigrenzen hinweg ein Zeichen dafür setzen, dass jeder freiwillig und unentgeltlich Tätige in unserer Stadt herzlich willkommen ist.
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